v.l.n.r.: Eva Pichler, Adam Krupsinki, David Claar, Sören Bartol (SPD), Boris Pichler und Maximilian Stürzl
15. Juni 2026

KAPHINGST® im Austausch mit Sören Bartol zur Hilfsmittelversorgung

Am 6. Juni 2026 traf sich die KAPHINGST® GmbH mit dem Bundestagsabgeordneten Sören Bartol, um über die geplanten pauschalen Kürzungen der Versorgungsverträge mit den gesetzlichen Krankenkassen im Hilfsmittelbereich zu sprechen. Im Mittelpunkt stand die Sorge der Branche, dass eine Kürzung der Vertragspreise um 3 % die Qualität und Verlässlichkeit der Versorgung langfristig gefährden könnte. Besonders kleine und mittlere Sanitätshäuser wären davon betroffen, da Beratung, Anpassung, Lieferung und Service direkt aus diesen Vergütungen finanziert werden. Zusätzlich würden notwendige Investitionen in Hilfsmittel, Digitalisierung und Logistik erschwert, wodurch eine flächendeckende und qualitativ hochwertige Versorgung langfristig ernsthaft gefährdet wäre.

Gleichzeitig zeigte KAPHINGST® auf, dass Einsparungen grundsätzlich möglich sind, jedoch gezielt und praxisnah umgesetzt werden sollten. Wichtige Ansätze sieht das Unternehmen im Abbau bürokratischer Belastungen, in weniger Genehmigungsverfahren und in einer stärkeren Digitalisierung, zum Beispiel durch die E-Verordnung für Hilfsmittel.

Das Gespräch wurde von allen Beteiligten als konstruktiv und lösungsorientiert wahrgenommen. Sören Bartol sagte zu, die eingebrachten Vorschläge an die zuständigen Kolleginnen und Kollegen in Berlin weiterzugeben.